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Kurzarbeitergeld anheben und Auszubildende schützen

Zu den Sonderregelungen der Bundesregierung für die Kurzarbeit im Zuge der Corona-Krise, erklärt der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

 

„Statt zig Behörden und die Betroffenen selbst mit zusätzlichen Antragsverfahren zu belasten, sollte die Bundesregierung jetzt das Kurzarbeitergeld auf mindestens 80 Prozent des Einkommens anheben. Damit wären in vielen Fällen Anträge auf Hartz IV oder Wohngeld unnötig.

Gleichzeitig müssen Ausbildungsverhältnisse jetzt besonders geschützt werden.  Es darf jetzt nicht zu Kündigungen kommen, auch wenn die Prüfungen erst später stattfinden oder sich das Unternehmen gerade in schwierigem Fahrwasser befindet. Die Azubi-Vergütungen sind auch bei Kurzarbeit im Betrieb ohnehin für sechs Wochen geschützt. Auch hier ist zu prüfen, ob dieser Zeitraum verlängert werden kann, und Betriebe, die ausbilden, eine besondere Unterstützung erhalten können.“