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Krankes Mecklenburg-Vorpommern

Zu den Berichten über eine Schließung der Klinikstationen in Crivitz und Parchim erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Simone Oldenburg:

„Statt Ärzte zu suchen, werden Kinderklinik und Geburtenstation geschlossen. Das ist ein fatales Signal für M-V, das vorgibt, Gesundheitsland und Kinderland zu sein. Es ist ein Armutszeugnis, was sich die Landesregierung mit ihrem Handeln selbst ausstellt. Wir fordern den Gesundheitsminister, Harry Glawe, auf, umgehend Stellung zu beziehen und wirkliche Lösungsvorschläge zu unterbreiten.

Vier Betten für kranke Kinder in den Krankenhausplan aufzunehmen, ist ein Placebo, aber wird keine Heilung für das kranke Gesundheitswesen im Land bringen. Modellprojekte sind keine realistischen Mittel, um kranke Kinder zu behandeln. Auch das Katz-und-Maus-Spiel der Klinikleitung ist nicht zu tolerieren. Denn noch vor wenigen Tagen hat die Leitung gegenüber meiner Fraktionskollegin, Jacqueline Bernhardt, die Schließung dementiert. Wieder haben sich Konzerninteressen durchgesetzt und wieder ist Gesundheit zur Ware geworden.“

Aktuell

Demo in Schwerin gegen Schließungen der Kinderstationen

Von Parchim oder Crivitz nach Schwerin fahren müssen, weil ein Kind im Anmarsch ist? Das ist absolut unzumutbar, finden nicht nur die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag, Jacqueline Bernhardt und der gesundheitspolitische Sprecher, Torsten Koplin. Solidarität mit den Beschäftigten der Krankenhäuser und Betroffenen... Weiterlesen


Demo in Crivitz - Gesundheit ist keine Ware!

DIE LINKE unterstützte gestern Abend zusammen mit mehr als 100 Einwohnerinnen und Einwohnern in Crivitz die Kundgebung für den Erhalt der Kinder- und Geburtenstation am Krankenhaus. Wir wollen, dass das Verhandlungsergebnis zwischen Wirtschaftsminister Glawe (CDU) und der Klinikleitung annulliert wird und Parchim und Crivitz nicht länger... Weiterlesen