Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Skip to main content

Karen Larisch

Jahrgang: 1969

aktuelle Tätigkeit: Mitglied des Landtages M-V, Sprecherin für Migration, Demokratie und Toleranz sowie Petitionen

politische Kompetenzfelder:

Migration, Demokratie und Toleranz

ehrenamtliches/politisches/soziales Engagement:

  • seit 1994 Sprecherin des Friedensbündnisses: "Güstrow für ALLE"
  • seit 2009 Stadtvertreterin und Kreistagsmitglied
  • 2011/2012/2013 Mitglied im Beirat des Familienbündnisses Mecklenburg-Vorpommern der Landesregierung im Ehrenamt
  • seit 2012 Mentorin der Familienbündnisse im Bundesfamilienministerium im Ehrenamt
  • 2013 Gründungsmitglied des Bürger*innenbündnisses "Ratschlag der Bündnisse M-V"

Vorstellung

Wenn jedem Menschen im Land ein Geschenk von 200 Euro auf das Konto flattert, ist das gleich – aber es ist nicht gerecht!

Chancengerechtigkeit in allen Bereichen des Lebens bedeutet, darauf zu achten, dass der Vorteil eines Einzelnen nicht zu einem Nachteil des Anderen wird. Schon gar nicht hat Chancengerechtigkeit etwas mit Gleichheit zu tun. Wir sind nicht alle gleich, wir sind wunderbar unterschiedlich und individuell. Deshalb brauchen wir verschiedene Dinge, um gleiche Chancen im Leben zu haben.

Nur die Betrachtung der einzelnen Bedarfe und mehr individuelle Lösungsansätze bei der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit, Armut und Ausgrenzung von Migranten, Kindern und Jugendlichen oder Menschen, die von Behinderung betroffen sind, führen zur Beseitigung von Ungerechtigkeit. Die Einbeziehung und Mitbestimmungsrechte Betroffener bei Gesetzes- gestaltungen sind für mich unabdingbar für Chancengerechtigkeit.

So benötigen etwa Alleinerziehende völlig andere Betreuungsmöglichkeiten als Familien mit zwei Elternteilen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Gesetzgeber auch solchen Bedingungen Rechnung trägt. Das gilt zum Beispiel auch im Hinblick auf Langzeitarbeitslose, die mehr benötigen als bloß eine Geldleistung. Selbstbestimmte Menschen können ihre Bedürfnisse sehr wohl artikulieren und es ist Aufgabe der Regierenden, diese Anregungen aufzunehmen und zu verarbeiten. Schauen Sie etwa auf die Jugendparlamente: Die gestalten ihre eigene Zukunft – und wer könnte das besser als sie?

Wir sind nicht die Bestimmer*innen über Chancen, sondern die Wegbereiter* innen, denen die Betroffenen mit ihren Forderungen die Richtung weisen.

Karen Larisch | DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern | Kandidatin zur Landtagswahl 2021 (gerechtes-mv.de)