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Torsten Koplin

Jahrgang: 1962

aktuelle Tätigkeit:
Landtagsabgeordneter

politische Kompetenzfelder:
Gesundheit, Soziales, Finanzen und Wirtschaft

ehrenamtliches/politisches/soziales Engagement:

Co-Vorsitzender des Landesverbandes DIE LINKE MV, Stellv. Vorsitzender des Vereins für moderne Kunst „RWN Art“ e.V. Neubrandenburg; Mitglied im Literaturzentrum Neunbrandenburg e.V.; Mitglied der Bürgerinitiative „Für eine Umgehungsstraße in Mirow“ e.V.; Beiratsmitglied „Schlossbergareal Neustrelitz“; Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte; Mitglied der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft

Vorstellung

Es ist uns LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Monaten offenbar gelungen, bestehendes Vertrauen in der Bevölkerung zu rechtfertigen und an Zustimmung zu gewinnen. So weisen es jedenfalls Forschende aus, die sich mit der öffentlichen Meinung befassen. Das motiviert, spornt an, ist aber auch verpflichtend, dran zu bleiben und mit Herzblut für all jene einzustehen, denen es unter den bestehenden Verhältnissen nicht gut geht, deren Existenz bedroht ist, die ausgegrenzt und diskriminiert werden. Erwartungen und Hoffnungen vieler liegen auf uns, auch so mancher, die es uns nicht direkt wissen lassen oder uns noch mit gewisser Skepsis begegnen. Sie erleben unmittelbar die Verlogenheit der herrschenden Politik. Über lange Zeit vermittelte diese, dass kein Geld für die Verbesserung ihrer Lebenssituation da wäre. In der Krise wurde der Geldhahn vor allem für große Konzerne aufgedreht. Jetzt lässt man wissen, dass es da eine Schuldenbremse gäbe, die zu beachten sei. Ein solches Gebaren beweist: Neue, schärfer geführte Verteilungskämpfe sind bereits in vollem Gange.

Es ist an uns, deutlich zu machen, dass „Corona“ nur mehr zeigt, was vor der Krise alles falsch gelaufen ist. Und es ist unsere Verantwortung, die Regierenden zu kontrollieren, Kritik zu üben und zugleich konstruktiv Ideen zu entwickeln, was anders werden muss, damit es besser wird. Denn es ist nicht hinnehmbar, dass die Beschäftigten an den Krankenhäusern über die Belastungsgrenzen arbeiten und außer Applaus und warme Worte keine Anerkennung, und erst recht keine Aussicht auf verbesserte Arbeitsbedingungen erfahren. Es ist ebenfalls nicht hinnehmbar, dass mittlerweile

36 Prozent der Bewohner*innen stationärer Pflegeheime in Armut leben, weil die Rente nicht für die gestiegenen Heimkosten reicht.

Die Welt zu einem besseren Ort, die Gesellschaft zu einer solidarischeren zu machen, ist unser, ist auch mein Anspruch. Deshalb gilt es mit konkreten Initiativen im Lebensalltag für Veränderungen zu sorgen.

Als gestandener Gesundheits- und Sozialpolitiker auf kommunaler und Landesebene kann und möchte ich mich in dieser Hinsicht einbringen. Zentrale Anliegen sind mir eine gesundheitliche Versorgung, die für Patienten da ist, nicht jedoch für die Taschen von Aktionären und dafür zu sorgen, dass Pflegebedürftigkeit nicht zur Armutsfalle wird. Wie überhaupt jedweder Form von Armut der Kampf angesagt gehört, der Einkommensarmut ebenso wie kultureller Armut. In all dem liegen die Gründe, warum ich hiermit um Aufnahme auf die Landesliste der Partei DIE LINKE zur Landtagswahl 2021 bitte.