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Seyhmus Atay-Lichtermann

Jahrgang: 1984

aktuelle Tätigkeit: Vorbereitung auf das juristische Staatsexamen

politische Kompetenzfelder:

  • Migration, Integration und Asyl
  • Parität und Gleichstellung
  • Recht; Datenschutz, Verfassungsfragen
  • Umweltschutz; Hochschulpolitik

ehrenamtliches/politisches/soziales Engagement:

  • Vorsitzender des Migrantenrats Rostock; Vorsitzender Fabro e.V.
  • von 2015 bis 2017 Mitglied der Law Clinic Universität Rostock
  • von 2015 bis 2017 Mitglied des Fachschaftsrats der Universität Rostock
  • Mitbegründer der Initiative MV für Kobane
  • Sprachmittler und Übersetzer für Zugewanderte im Bereich Gesundheit, Bildung und Soziales; ehrenamtliche Beratung für Zugewanderte in rechtlichen Belangen
  • Kandidatur für DIE LINKE für die Bürgerschaft 2019 in Rostock

Vorstellung

Seit ich beim G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 am Zaun stand, wuchsen in mir der Wunsch nach Mitgestaltung und der Drang zu Veränderungen in der Politik. Kurz darauf trat ich in

DIE LINKE ein. Als ich nach der Ausbildung die Chance zum Studium ergriff und mit dem Master in Rechtswissenschaften abschloss, stand für mich fest, dass ich mich auch beruflich für Gerechtigkeit einsetzen will.

In Zeiten von Rechtspopulismus ist es sehr wichtig, dass Menschen mit Migrationshintergrund aktiv in der Politik mitmischen. Rostock lässt sich nicht durch die Rechten vereinnahmen. Rostock entwickelt sich mit Vielfalt und Diversität. In dieser Stadt bin ich angekommen, habe mein Studium absolviert, hier habe ich als Moslem meine jüdische Frau kennengelernt, mit der ich schon zwei Kinder habe. Deshalb sehe ich mich in der Verpflichtung, konsequent gegen Antisemitismus und Islamophobie vorzugehen.

Im Oktober 2020 wurde ich einstimmig zum Vorsitzenden des Migrantenrats Rostock gewählt. Bei diesem Posten hat für mich oberste Priorität, den Migrant*innen Gehör auf politischer Ebene zu verschaffen sowie die Zusammenarbeit zwischen der Kommune und dem Migrantenrat zu stärken. Deshalb sehe ich auch eine große Chance bei meinem eventuellen Einzug in den Landtag, zu einem friedlichen Zusammenleben und gelingender Inklusion von Migrantinnen und Migranten beizutragen.

Als Wirtschaftsjurist kann ich die soziale Ungerechtigkeit und unfaire Bezahlung sowohl in verschiedenen Berufen als auch der Geschlechter nicht hinnehmen. In meiner Kindheit im ländlich geprägten kurdischen Teil der Türkei habe ich gelernt, mich gegen Armut und Willkür aufzulehnen. In meiner neuen Heimat in MV möchte ich für Rechtsstaatlichkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Umweltbewusstsein und sozialen Ausgleich einstehen.