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Christian Albrecht

Jahrgang: 1989

aktuelle Tätigkeit: Student/WKB

politische Kompetenzfelder:

Bildung, Soziales, Jugend, Sport, Hochschulpolitik

ehrenamtliches/politisches/soziales Engagement:

von 2004-2007 Jugendtrainer Judo beim SSV Markranstädt, Mitglied des Kreisvorstandes DIE LINKE. Rostock (stellv. Kreisvorsitzender seit 2017), Sprecher der Hochschulgruppe SDS von 2014 bis 2017, Sachkundiger Einwohner der Bürgerschaft von 2014 bis 2019 (Sozialausschuss, Ausschuss für Schule, Hochschule und Sport), Vorsitzender des Stadtteilverbandes Evershagen seit 2017, Mitglied der Rostocker Bürgerschaft seit 2019 (Mitglied des Fraktionsvorstandes, Ausschuss für Schule, Hochschule und Sport, Kommunaler Eigenbetrieb, Kommunal-akademisches Forum, Aufsichtsrat der WiRo), Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE. M-V seit 2019

Vorstellung

Liebe Genossinnen und Genossen,

direkt nach meinem Eintritt 2013 bekam ich die Chance, mich einzubringen. Das wünsche ich allen jungen Demokratinnen und Demokraten - dass sie wirklich (mit)gestalten können, wenn sie sich politisch engagieren. Auf kommunaler Ebene ist mir schnell aufgefallen, wie groß der Einfluss der Landespolitik auf die Entscheidungen vor Ort ist. Wie geht es den Schüler*innen und Lehrer*innen? Gibt es Internet? Technische Geräte? Wie teuer sind die Tickets für Busse und Bahnen? Fahren überhaupt noch Busse und Bahnen? Kommunalpolitik macht mir viel Spaß und eine stärkere LINKE im Landtag würde den Kommunen und Kreisen definitiv gut tun.

Ein Jugendkandidat sollte die Themen der Jugend besonders im Blick haben. 1991 war M-V noch mit einem Durchschnittsalter von 36 Jahren das jüngste aller Bundesländer. Nur 30 Jahre später ist es mit 47 Jahren das drittälteste. Weniger Geburten, mehr Abwanderung: Viele junge Menschen verlassen unser Bundesland. Das ist bitter. Manche natürlich, weil sie es wollen, viele andere aber auch, weil sie es müssen. Eine bestimmte Ausbildung, ein Studium - zu oft fehlt ihnen die Perspektive in M-V. Manchmal fehlt schlichtweg die passende Berufsschule. Wir alle kennen solche Fälle aus der Familie oder dem persönlichen Umfeld. Ich möchte ein Bundesland, das Kinder und Jugendliche nicht nur gebetsmühlenartig als Zukunft bezeichnet, sondern sie auch so behandelt. Lange Wege zur Ausbildung, geringe Vergütungen, überforderte Studiengänge, hohe Mieten oder fehlende Freizeitangebote schrecken junge Menschen ab. Ich möchte, dass auch in ländlicheren Regionen das kulturelle Angebot und die verkehrliche Anbindung so ausgestaltet sind, dass junge Menschen gut und gerne dort leben können. Ich möchte eine berufliche Perspektive jenseits von Tourismus und Gastronomie.

Das wird eine Querschnittsaufgabe sein, die sich durch (fast) alle Fachbereiche zieht. Hierbei sehe ich meine Aufgabe darin, quasi ein Scharnier zwischen jungen Menschen (in Partei und Jugendverband) und Fraktion zu sein. Die Bereiche, die ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen gerne betreuen würde, sind vor allem Hochschule und Sport.