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Susanne Krone

Jahrgang: 1971

Kreisverband: Landkreis Rostock

Mitglied seit: 2011

derzeitige Tätigkeit:
Leitung Fachbereich Wohnen Lebenshilfe Rostock gGmbH

beruflicher Werdegang:

  • Forstwirtin
  • Erzieherin für Jugendheime (FH)
  • Tanz- Sozialtherapeutin
  • Leitung Fachbereich Wohnen Lebenshilfe Rostock gGmbH

derzeitige Funktionen in der Partei:

  • stellv. Landesvorsitzende DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern
  • LAG + BAG selbstbestimmte Behindertenpolitik
  • LAG + BAG Senioren
  • Delegierte Landesparteitag und Bundesparteitag, Vertreter*innenversammlung
  • stellv. Vorsitzende Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V.
  • ehrenamtliche Richterin am Landessozialgericht Neustrelitz
  • Mitglied im Stiftungsvorstand der Stiftung „Blaue Brücke“ der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Vorstellung:

Meine Gründe für eine Kandidatur sind/meine politischen Schwerpunkte sind:

Ich bewerbe mich um einen Sitz im Bundestag für unseren Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass sich die Verhältnisse in dieser Bundesrepublik ändern – im Sinne einer gerechteren friedensstiftenden und solidarischen Gesellschaft, in der das Leben für alle Menschen jeder Couleur lebenswert ist.

Nach meiner Ausbildung zur Forstfacharbeiterin und dem Studium in Schwerin war ich als Erzieherin in Jugendheimen und dann bei der Lebenshilfe zuerst in München und Umland und dann wieder zu Hause in Mecklenburg-Vorpommern tätig. In München habe ich als Einrichtungsleiterin die Wohnstätten für schwerst mehrfach behinderte Menschen aufgebaut und geleitet. Hier in Rostock wurde ich dann Leiterin des Bereichs Wohnen für geistig behinderte erwachsene Menschen.

Es war völlig logisch, dass ich auch in Bayern Gleichgesinnte fand. Ich bin stolz darauf, gemeinsam mit ihnen einen Ortsverband und den Kreisverband Oberland (Bad Tölz-Weilheim-Wolfratshausen) mit aufgebaut zu haben. In Bayern nicht so ganz selbstverständlich.

Als ich 2013 zurückkam, habe ich mich weiter entschlossen in unsere Partei und ihre parlamentarische und außerparlamentarische Arbeit eingebracht.

In den letzten Jahren in Bayern und besonders dann folgend hier in M-V hat ein Großteil meiner Aufmerksamkeit der Umsetzung des sozialen Teilhabegedankens gegolten. Ich habe sehr intensiv an der Gestaltung des Bundesteilhabegesetzes mitgearbeitet, insbesondere in den Gremien durch den Landes- und Bundesverband der Lebenshilfe. Aber auch bei der praktischen Umsetzung habe ich für unsere Kreistagsfraktion Anträge eingebracht. Meine Aufmerksamkeit gilt aber zugleich dem sozialen Inhalt der Teilhabe auch außerhalb des

Bereiches von Menschen mit körperlichen und psychischen Einschränkungen. Zuarbeiten für unsere Vertreter der LINKEN in den Ausschüssen von Land und Bund zeugen davon.

Verschiedene Male konnte ich meinen Einfluss im Landessozialgericht entsprechend ausüben.

Mit inzwischen über 20 Jahren Erfahrung weiß ich, dass sich unsere Vorstellungen von Teilhabe eines Jeden am gesellschaftlichen Leben nicht von alleine ergeben.

Das Leben für sozial Benachteiligte ist unheimlich ungerecht und schwer. Aber das Leben der Menschen mit Handicap ist noch ungleich schwieriger. Was für uns zur Normalität gehört, ist für sie Kampf. Behindertenpolitik ist Menschenrechtspolitik.

Dass Menschen, egal aus welchem Elternhaus und welchen Geschlechts oder aus welchem Land, ob gesund oder krank, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, dass Menschen dies nicht täglich selbst erstreiten müssen, sondern dass entsprechende Rahmenbedingungen gleiche Teilhabe für alle zur Normalität werden lassen, dafür setze ich mich ein.

Es gibt hoheitliche Aufgaben wie Gesundheits-, Bildungswesen und öffentlicher Personennahverkehr sowie Kommunikation, die Teilhabe ermöglichen. Dazu müssen auch Eigentumsverhältnisse geändert, es muss unbedingt reprivatisiert werden. Gerechte Umverteilung, Solidarität, gerechter guter Lohn, vernünftige Renten, Beseitigung der Kinderarmut, gerechte Bildung, gerechte Verteilung der Lasten auch in Hinblick mit CORONA-Auswirkungen und Digitalisierung, gesunde Landwirtschaft – das sind einige Ideen für Politik im Alltag, die ich vertrete. Der Kapitalismus zerstört Gesundheit, Zusammenhalt und Demokratie, kann den Klimawandel nicht verhindern, bringt Armut und Krieg über die ganze Welt.

Ich wohne in Laage; hier habe ich mit den Jagdfliegern stets vor Augen, wie wichtig unsere Haltung als einzig konsequente Friedenspartei und für Rüstungskonversion ist. Aktuell zu dieser Thematik gilt es zu beantworten, wie und wann der Friedensgedanke in einer möglichen Regierungsmitarbeit umgesetzt werden kann. Hier zeigt sich auch der Kampf unserer Philosophie des Friedens gegen die Ideologie des Kapitalismus, besonders die dem Kapitalismus innewohnenden Menschenverachtung.

Politikwechsel ist notwendig. Wir brauchen die sozial-ökologische Wende. Die Welt kann nicht so bleiben, wie sie ist. TTIP und CETA sind noch nicht begraben, nur verschoben. Die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse sind weder für die Menschheit noch für die Umwelt zukunftsfähig - abgesehen davon, dass sie nicht unserer Zielsetzung entsprechen. Es gilt Alternativen zu entwickeln und Partner dafür zu finden, auch im Bundestag.

Ich will aber auch in Mecklenburg-Vorpommern sehr aktiv sein und mein Mandat dazu nutzen, aktiv für unsere Partei zu wirken.

Mit meinem Wissen und meiner Erfahrung will ich durch mein Wirken im Bundestag dazu beitragen.

Für meine Bewerbung habe ich die Unterstützung meiner Basis und meines Kreisvorstandes.

Susanne Krone