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Quote

Nach wie vor besteht eine große Diskrepanz zwischen Frauen und Männern hinsichtlich der Besetzung von Führungspositionen. Frauen sind nach wie vor unterdurchschnittlich in den Spitzenpositionen von Unternehmen, Wissenschaft und Forschung, Politik und Verwaltung vertreten, hingegen jedoch überproportional z.B. im Niedriglohnsektor. Der Einsatz einer Frauenquote ist ein wirksames Mittel zur geschlechterparitätischen Besetzung von Führungspositionen. Selbstverpflichtungen und Freiwilligkeitsklauseln z.B. der Unternehmen haben bis heute keine nennenswerte Erhöhung des Frauenanteils in Entscheidungspositionen gebracht. Länder wie Norwegen, wo seit 2006 eine Frauenquote von mindestens 40 Prozent in Aufsichtsräten gesetzlich vorgeschrieben ist, haben die Zeichen der Zeit erkannt und wirksam gehandelt. Auch DIE LINKE hat mit einer Mindestquote von 50 Prozent bei der Besetzung aller Gremien und Ebenen der Partei durchweg gute Erfahrungen gemacht.

Unsere Position

Ziel der Gleichstellungspolitik ist unter anderem die geschlechterparitätische Besetzung von Führungspositionen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Anwendung der Quotenregelung ist für uns ein wirksames Mittel. DIE LINKE setzt sich dafür ein, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in den Unternehmen, in der Wissenschaft und Forschung, Politik und Verwaltung schrittweise auf bis zu 50 Prozent anzuheben.