6.344-mal Hoffnung
Der Bundestag berät am Freitag den Antrag der Linksfraktion ‚Gute öffentlich geförderte Beschäftigung (ÖBS) auflegen‘ (Drucksache: 18/4449). Hintergrund ist der seit Jahren hohe Anteil derer, die länger als 12 Monate ohne Erwerbsarbeit sind. Bundesweit stagniert die Langzeitarbeitslosigkeit bei über einer Million Betroffenen. In Mecklenburg-Vorpommern liegt der Anteil Langzeitarbeitsloser aktuell bei 33,1 Prozent (31.820 Personen). Mit einem Mindestverdienst von 1.500 Euro würde DIE LINKE den Erwerbslosen neue Perspektiven eröffnen und zugleich den großen gesellschaftlichen Bedarf an gemeinwohlorientierter Arbeit aufgreifen. Mit unserem Vorschlag eines ÖBS erhielten in Mecklenburg-Vorpommern 6.344 Langzeitarbeitslose neue Perspektiven (bundesweit 200.000).
Die Mitglieder der Linksfraktion im Bundestag aus Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Dietmar Bartsch, Heidrun Bluhm, und Kerstin Kassner, erklären hierzu: „Anstatt die Potenziale der Betroffenen zu nutzen, drängen CDU und SPD große Bevölkerungsteile an den gesellschaftlichen Rand. Sie sitzen die Langzeitarbeitslosigkeit aus und warten darauf, dass die Arbeitslosenstatistik aus demografischen Gründen bereinigt wird. Diese politische Bankrotterklärung wollen wir nicht akzeptieren und fordern die Finanzierung von Arbeit statt Arbeitslosigkeit.“
