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"Wenn Herr Komning den Parlamentarismus nicht mag, kann er gerne sein gut bezahltes Mandat im Bundestag abgeben."

Bild von Klaus Hausmann auf Pixabay

Zur aktuellen Berichterstattung um den AfD-Bundestagsabgeordneten, erklären die Landesvorsitzenden der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern, Wenke Brüdgam und Torsten Koplin:

 

"Enrico Komming ist Bundestagsabgeordneter und Rechtsanwalt. Das Grundgesetz dürfte er kennen. Stattdessen fantasiert er über die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie und hetzt gegen das Parteiensystem ...

Beides spielt im Grundgesetz eine wesentliche Rolle.  Wie immer passt bei der AfD Vieles nicht zusammen: Um den aktuellen Corona-Frust der Menschen einzusammeln und Honig daraus zu saugen, steht die AfD auf Demonstrationen und bemüht das Grundgesetz. Gleichzeitig stellt Herr Komning als Politiker an der AfD-Spitze das Grundgesetz in Frage und will den Parlamentarismus abschaffen. Eine weich gespülte Erklärung, er habe sich hinreißen lassen und es irgendwie auch gar nicht so gemeint, ist nicht ausreichend. Wenn Herr Komning den Parlamentarismus nicht mag, kann er gerne sein gut bezahltes Mandat im Bundestag abgeben.“