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Tierversuche als Diesel-PR

Foto: pixabay.com / user: contratempo (CC0)

Zu den kürzlich bekannt gewordenen Tierversuchen im Auftrag deutscher Autohersteller, erklärt Dirk Bruhn, stv. Landesvorsitzender der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern:

 

Ein Tierversuch sollte die Harmlosigkeit von Dieselmotoren wissenschaftlich belegen. Dazu beauftragten und finanzierten deutsche Autobauer die EUGT (Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor). Ein schöner Name für eine Lobby-Initiative und ein Hinweis, dass wissenschaftliche Wahrheiten gekauft werden können.

Zu den kürzlich bekannt gewordenen Tierversuchen im Auftrag deutscher Autohersteller, erklärt Dirk Bruhn, stv. Landesvorsitzender der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern:

Ein Tierversuch sollte die Harmlosigkeit von Dieselmotoren wissenschaftlich belegen. Dazu beauftragten und finanzierten deutsche Autobauer die EUGT (Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor). Ein schöner Name für eine Lobby-Initiative und ein Hinweis, dass wissenschaftliche Wahrheiten gekauft werden können.

Tierversuche sind in Deutschland streng geregelt, deshalb wich man auf ein Institut in den USA aus. Die Anlage des Versuches war wissenschaftlich unbegründet und ungeeignet. Das Leid der Tiere sollte nur der PR-Maschinerie saubere neue Dieselmotoren dienen. Die nachträgliche Distanzierung der Autobauer ist wertlos, da sie die Verantwortung tragen und die Distanzierung wieder erst erfolgte nachdem der Sachverhalt öffentlich bekannt gemacht wurde.

Strenge Regeln über Tierversuche, die diese unethischen Versuche ausschließen, müssen für deutsche Firmen weltweit gelten.

Wir fordern für deutsche Unternehmen einen Ehrenkodex, in dem sie sich selbst verpflichten, keine unethischen Versuche und Studien an Tieren zu betreiben.