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Streiks in der Metall- und Elektroindustrie sind unterstützenswert

Foto: commons.wikimedia.org / user: Frank Vincentz

Zu den morgen auch in Mecklenburg-Vorpommern beginnenden Warnstreiks der IG Metall Küste, erklären die Vorsitzenden der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, Wenke Brüdgam und Torsten Koplin:

 

Nach zwei recht erfolglosen Verhandlungsrunden im Tarifstreit ist es nur logisch konsequent und unterstützenswert, wenn die Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie in Warnstreiks treten. Die von der Arbeitgeberseite angebotenen zwei Prozent mehr Lohn und 200 Euro Einmalzahlung sind bei der derzeitigen Konjunktur geradezu lächerlich. Daher solidarisieren wir uns mit den Beschäftigten in der aktuellen Auseinandersetzung.

 

Auch die Arbeitnehmer sollen von der guten Auftragslage der Unternehmen profitieren und verdienen deutlich mehr Lohn - auch zum Ausgleich stets steigendender Mieten, Nebenkosten etc.

Zu den morgen auch in Mecklenburg-Vorpommern beginnenden Warnstreiks der IG Metall Küste, erklären die Vorsitzenden der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, Wenke Brüdgam und Torsten Koplin:

Nach zwei recht erfolglosen Verhandlungsrunden im Tarifstreit ist es nur logisch konsequent und unterstützenswert, wenn die Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie in Warnstreiks treten. Die von der Arbeitgeberseite angebotenen zwei Prozent mehr Lohn und 200 Euro Einmalzahlung sind bei der derzeitigen Konjunktur geradezu lächerlich. Daher solidarisieren wir uns mit den Beschäftigten in der aktuellen Auseinandersetzung.

Auch die Arbeitnehmer sollen von der guten Auftragslage der Unternehmen profitieren und verdienen deutlich mehr Lohn - auch zum Ausgleich stets steigendender Mieten, Nebenkosten etc. Zudem begrüßen wir ausdrücklich die IG Metall-Forderung nach der Ermöglichung von zeitweisen Reduzierungen der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden. Dies wäre ein wichtiger Schritt, Privat- und Erwerbsleben besser zu vereinbaren. Dazu zählt auch der in diesem Zusammenhang geforderte Zuschuss bei Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen. In dieser Hinsicht könnte die Metall- und Elektroindustrie beispielgebend für andere Branchen werden.

Entscheidend ist jedoch, dass sich die Arbeitgeberseite in der dritten Verhandlungsrunde am 18. Januar endlich auf die Gewerkschaft zubewegt. Die Beschäftigten brauchen dringend Sicherheit.