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SPD uneins zu Nord Stream 2

THADDAEUS ZOLTKOWSKI / flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)

Zu den Äußerungen von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, der sich vorstellen kann, die Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 2 zu stoppen, erklären Wenke Brüdgam & Torsten Koplin, Landesvorsitzende der LINKE in Mecklenburg-Vorpommern: 

 

Die Landesvorsitzende Wenke Brüdgam fordert Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf, ihren Kanzlerkandidaten zurückzurufen: 

 

„Herr Scholz scheint nicht zu wissen, welche Position seine SPD in Mecklenburg-Vorpommern hat. Oder fällt er seiner Partei und Manuela Schwesig bewusst in den Rücken? Die jetzige Ministerpräsidentin und ihr Vorgänger, Erwin Sellering, sollten sofort Widerspruch einlegen und Scholz zurückrufen.“ 

Torsten Koplin ergänzt: „Ansonsten entsteht der Eindruck, dem SPD-Kanzlerkandiaten sei egal, dass sich Mecklenburg-Vorpommern klar zu Nord Stream 2 positioniert hat und das Projekt unterstützt. Es ist ignorant, nur weil Wahlkampf ist und Herr Scholz auf einem Podium sitzt, die Interessen Mecklenburg-Vorpommerns zu opfern.“

Anmerkungen: Die Kanzlerkandidaten von Union und SPD wollen Gaslieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 2 bei russischem Druck auf die Ukraine wieder stoppen. Sollte sich der russische Präsident Putin nicht an „die Regeln halten“ und „das Projekt gegen die Ukraine einsetzten“, könne man die Pipeline jederzeit wieder stoppen, so Laschet. Ähnlich äußerte sich auch SPD-Kanzlerkandidat Scholz.

Quelle: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/umstrittene-ostsee-pipeline-armin-laschet-und-olaf-scholz-wollen-nord-stream-2-notfalls-stilllegen-a-c4a5a631-28a8-4706-866c-3e897948e7ec

Foto: Wahlkampfauftakt mit Peer Steinbrück in Hamburg | Am 8. Augu… | Flickr

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