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Mit der Bürgerversicherung zu mehr sozialer Gerechtigkeit

Die SPD will mit der CDU über eine Neuauflage der großen Koalition diskutieren. Dabei beharrt sie auf dem Projekt der Bürgerversicherung. Für DIE LINKE eine längst überfällige Idee, wie die Landesvorsitzenden aus Mecklenburg-Vorpommern, Wenke Brüdgam und Torsten Koplin, finden. Denn DIE LINKE fordert schon lange eine “Solidarische Gesundheitsversicherung”.

Die SPD will mit der CDU über eine Neuauflage der großen Koalition diskutieren. Dabei beharrt sie auf dem Projekt der Bürgerversicherung. Für DIE LINKE eine längst überfällige Idee, wie die Landesvorsitzenden aus Mecklenburg-Vorpommern, Wenke Brüdgam und Torsten Koplin, finden. Denn DIE LINKE fordert schon lange eine “Solidarische Gesundheitsversicherung”.

Koplin: “DIE LINKE sieht im Modell einer „Solidarischen Gesundheitsversicherung“ eine nachhaltige Alternative zum derzeitigen sozialen Sicherungssystem. Das Modell beruht auf dem Solidarprinzip und soll Schluss damit machen, dass gesetzlich Versicherte Patienten zweiter Klasse bleiben. Die „Solidarische Gesundheitsversicherung“ vereint in sich die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung, in der alle Menschen, die in Deutschland leben, Mitglied werden. Alle Mitglieder zahlen entsprechend ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit in diese Versicherung ein und können im Krankheitsfall, unabhängig von ihrer sozialen Lage, bedarfsgerecht behandelt werden.

Brüdgam: “Elementar wichtig für eine qualitativ hochwertige gesundheitliche und pflegerische Versorgung ist aber auch ein nachhaltig tragfähiges Kranken- und Pflegeversicherungssystem. Die derzeit bestehende Doppelstruktur von Gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und Sozialer Pflegeversicherung einerseits sowie Privater Krankenversicherung und Privater Pflegeversicherung andererseits, machen unser Gesundheitssystem schlicht ungerecht. Eine „Solidarische Gesundheitsversicherung“ hebt die Trennung von privater und gesetzlicher Krankenund Pflegeversicherung auf. Privatversicherungen wären dann ausschließlich freiwillige Zusatzversicherungen.