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Kreisparteitag in Ludwigslust-Parchim - Gemeinsam die Weichen für die Zukunft gestellt

Heute fand der Kreisparteitag der LINKEN in Ludwigslust-Parchim in Redefin statt. Der Parteitag gab den Startschuss für die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes und stellte erneut Weichen für die zukünftige Entwicklung und Arbeitsweise unseres Kreisverbandes.

 

Die Delegierten hatten das Vergnügen zwei neue, junge Mitglieder willkommen zu heißen, bevor Horst Krumpen, der als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis 13 antritt, seine Rede begann.

 

Horst betonte in seinen Ausführungen, dass die Bundestagswahl eine Richtungswahl sein würde. Er ging hart mit der Politik der Großen Koalition ins Gericht und betonte dabei Schwerpunkte, die er im Wahlkampf in den Vordergrund stellen möchte.

Heute fand der Kreisparteitag der LINKEN in Ludwigslust-Parchim in Redefin statt. Der Parteitag gab den Startschuss für die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes und stellte erneut Weichen für die zukünftige Entwicklung und Arbeitsweise unseres Kreisverbandes.

Die Delegierten hatten das Vergnügen zwei neue, junge Mitglieder willkommen zu heißen, bevor Horst Krumpen, der als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis 13 antritt, seine Rede begann.

Horst betonte in seinen Ausführungen, dass die Bundestagswahl eine Richtungswahl sein würde. Er ging hart mit der Politik der Großen Koalition ins Gericht und betonte dabei Schwerpunkte, die er im Wahlkampf in den Vordergrund stellen möchte. Dazu gehören eine solidarische Gesundheitsversorgung, in die alle Menschen einzahlen, eine armutsfeste Mindestrente und sanktionsfreie Mindestsicherung und eine Umverteilung des Reichtums von oben nach unten.

Weiterhin zu Gast waren Wenke Brüdgam und Torsten Koplin. Beide bewerben sich im November als Doppelspitze um den Vorsitz unserer Landespartei.

Torsten griff in seiner Rede die Alleinstellungsmerkmale unserer Partei auf. Wir seien die einzige Partei im Bundestag, die konsequente Friedenspartei sei und sich als einzige mit den Reichen anlegen würde. Gleichzeitig betonte er, vor welchen Zukunftsherausforderungen wir als Partei stehen. Wir müssten es schaffen von einer traditionellen zu einer modernen sozialistischen Partei zu werden und den Sozialismus-Begriff um neue Ideen und Positionen zu bereichern und dabei neben unseren Kernthemen - Frieden und soziale Gerechtigkeit - auch Zukunftsthemen aufgreifen.

Wollen wir unser Potenzial voll ausschöpfen, müssen wir alles dafür tun Glaubwürdigkeit und Vertrauen auszustrahlen und zu gewinnen, so Torsten. Die Werbung neuer Mitglieder und von Bündnispartnern außerhalb unserer Partei sei wichtiges Anliegen. Eine besondere Rolle dabei spielten die sozialen Netzwerke und neue, kreative Anspracheformen. Außerdem müssten wir als Linke unsere kommunale Verankerung weiter stärken, da sie eine unserer wichtigsten Säulen der politischen Arbeit ist. Denn, so Torsten, es werde sich 2019 mit den Kommunalwahlen entscheiden, ob wir weiterhin eine große Partei in M-V bleiben würden. Für entsprechende Erfolge müssen bereits jetzt die Weichen gestellt werden.

Die 33-jährige Wenke Brüdgam aus dem Kreis Vorpommern-Rügen bewirbt sich gemeinsam mit Torsten um den Landesvorsitz. Neben den von Torsten bereits vorgetragenen inhaltlichen Positionen betonte sie, dass ihr vor allem eine bessere Kommunikation zwischen Landes- und Kreisverbänden wichtig sei. Sie ging auf die immer größer werdenden Herausforderungen des demographischen Wandels ein, der auch vor unserer Partei und den Wahlkämpfen nicht Halt machen würde und auf den wir gemeinsam Antworten finden müssten.

Weiterhin stand eine wichtige Satzungsfrage auf der Tagesordnung des Parteitages. Unsere Kreisparteitage werden ab sofort als Gesamtmitgliederversammlung durchgeführt. Das bedeutet, dass nicht mehr wie bisher aus den Basisorganisationen Delegierte entsandt werden, sondern dass jedes Mitglied das Recht hat auf dem Parteitag abzustimmen. Damit wird besonders die Basisdemokratie gestärkt.

Weiterhin standen die Wahlen unserer Delegierten für den 6. Landesparteitag an. Unsere Delegierten sind: Jacqueline Bernhardt, Barbara Borchardt, Gabriela Buchholz, Hannelore Kryzak, Steffi Pulz, Helga Schwarzer, Dietmar Bartsch, Wolfgang Bohnstedt, Marcel Eggert, Thomas Möller, Marko Schmidt und Andreas Sturm. Als Ersatzdelegierte wurden Claudia Kappel und Mario Kutter gewählt.