Hände weg von Omas und Opas Rente
Zur aktuellen Debatte um die Sicherung der Rente erklärt die designierte Spitzenkandidatin der Linken in MV, Simone Oldenburg:
„Mal wieder streitet die Bundesregierung über Sparzwänge, statt die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen. Dieses Mal nimmt sich die Union die Rentnerinnen und Rentner vor. Wer glaubt, dass man nach 45 Arbeitsjahren noch weiterarbeiten sollte, zeigt, wie weit er von der Realität und damit vom Arbeitsalltag eines Dachdeckers, Berufskraftfahrers, einer Krankenschwester oder Lehrerin entfernt ist. Statt weiteren Arbeitsjahren im hohen Altern, sollten Rentnerinnen und Rentner verdiente freie Zeit mit den Enkeln, Erholung und Gesundheit erfahren.“
Der Landesvorsitzende der Linken in MV, Hennis Herbst, ergänzt:
„Die Kritik der Union am vorgeschlagenen Rentenpaket verkennt die Lebensleistung von Millionen Menschen. Die Interessen von jungen Generationen werden vorgeschoben und gegen ältere Generationen in Stellung gebracht. Ein nachhaltiges Rentensystem schaffen wir aber nicht, indem junge gegen ältere Menschen ausgespielt werden. Egal ob man gerade 10, 18, 40 oder 70 Jahre alt ist – wir alle verdienen es in Würde zu altern und nach vielen Erwerbsjahren eine armutsfeste Rente zu erhalten. Statt das Renteneintrittsalter und das Rentenniveau zu schwächen, sollten wir ein Rentensystem schaffen, indem alle einzahlen: auch Beamte, Politiker*innen und Selbstständige. Das schafft Gerechtigkeit und stützt die gesetzliche Rentenkasse.“

