Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Skip to main content

"Es handelt sich nicht um Kriegsschiffe" - Wozu dann Geschütze?

Im Bild erkennt man die Bugwaffe und die abklappbaren Relingstützen auf der gesamten Backbordseite. Die Laffete der Bugwaffe könnte Raketen oder Torpedowaffen tragen, was eine abklappbare Reling erklären könnte.
Im Bild sind die Halterungen markiert, welche schwere Maschinengewehre tragen können sowie oben neben dem offenen Fahrstand jeweils Back- und Steuerbord eine Halterung - vermutlich für 40mm Granatwerfer.
Auf diesem Bild erkennt man gut, dass die montierte Waffe nicht manuell bedienbar ist - die Schulterstützen wären für den Schützen zu hoch. Außerdem sind im Hintergrund gut die abklappbaren Relingstützen zu sehen, welche für eine weitere Verwendung anderer Bordwaffen sprechen - ebenso die sehr stabile Laffete.

In der gestrigen Debatte im Landtag zu Rüstungsexporten und den Auswirkungen auf die Produktion von Patrouillenbooten für Saudi-Arabien auf der Wolgaster Werft wurde der LINKEN Populismus vorgeworfen.

 

"Es handelt sich nicht um Kriegsschiffe" wird der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe (CDU) heute u.a. in der Schweriner Volkszeitung zitiert.

 

Die kommentierten Fotos eines investigativen Journalisten belegen, dass es allen Grund gibt, bei den in Wolgast produzierten Patrouillenbooten von Rüstungsproduktion zu sprechen.

 

Der Journalist hat diese Aufnahmen bei Durchfahrten der Patrouillienboote durch die Wolgaster Peenebrücke gemacht.

 

Die zur Rede stehenden Patrouillenboote sind eindeutig Militär- oder Polizeifahrzeuge.

In der gestrigen Debatte im Landtag zu Rüstungsexporten und den Auswirkungen auf die Produktion von Patrouillenbooten für Saudi-Arabien auf der Wolgaster Werft wurde der LINKEN Populismus vorgeworfen.

"Es handelt sich nicht um Kriegsschiffe" wird der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe (CDU) heute u.a. in der Schweriner Volkszeitung zitiert.

Die kommentierten Fotos eines investigativen Journalisten belegen, dass es allen Grund gibt, bei den in Wolgast produzierten Patrouillenbooten von Rüstungsproduktion zu sprechen.

Der Journalist hat diese Aufnahmen bei Durchfahrten der Patrouillienboote durch die Wolgaster Peenebrücke gemacht.

Die zur Rede stehenden Patrouillenboote sind eindeutig Militär- oder Polizeifahrzeuge. Sie tragen als Kennung eine Seitennummer, welche in der nationalen Liste der Kriegsschiffe geführt wird. Die Schiffe werden militärisch besetzt und sind im Auftrag der Regierung unterwegs. Solche Patrouillenboote können somit als Kriegsschiffe bezeichnet werden.

 

Zu den Zeitungsartikeln:

Schweriner Volkszeitung: Rüstungsexporte aus MV - Sind es Patrouillenboote?

Ostsee-Zeitung: Schwerin steht zu Schiffs-Deal mit Saudis - Debatte im Landtag um milliardenschweren Auftrag für Peene-Werft in Wolgast. Die Linke ist für einen Kurswechsel.