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Erinnerung an Grauen der Nazi-Diktatur muss lebendig gehalten werden

Von Kameramann des Special Film Project 186 der United States Army Air Forces (USAAF) - Screenshot aus: Welche Farbe hat der Krieg?". Spiegel TV, 2000. Teil 1 bei 1:02:15 (VHS), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20071906
Luftaufnahme des KZ Buchenwald kurz nach der Befreiung

Die Landesvorsitzenden Wenke Brüdgam und Torsten Koplin zum morgen stattfindenden 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora.

 

Vor 75. Jahren wurden die Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora befreit. In diesem Jahr werden die offiziellen Gedenkveranstaltungen auf Grund der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschoben. Statt dessen soll es ein virtuelles Gedenken geben. „Die Erinnerung an das Grauen der Nazi-Diktatur muss weiterhin lebendig gehalten werden“, so Torsten Koplin. „Dazu zählt auch eine altersgerechte Aufarbeitung in den Mahn- und Gedenkstätten von Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb erneuern wir unsere Forderung, dass allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden muss, an einem Projekttag teilzunehmen“, so der Landesvorsitzende

Die Landesvorsitzende Wenke Brüdgam verweist auf den Schwur von Buchenwald: ´Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.´ „Angesichts des tiefen rechtsextremen Nordkreuz-Sumpfes sind die Forderungen der Überlebenden aktueller denn je. Es braucht den starken gesellschaftlichen Druck und endlich ein umdenken bei Behörden und Justiz. Rechtsradikales, nationalistisches und Faschisten denken ist längst wieder in unserer Gesellschaft angekommen. Dagegen müssen wir gemeinsam stehen!“, so die Landesvorsitzende.