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Endlich etwas gegen Armut tun statt Symbolpolitik!

Zum aktuellen Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung erklären die Landesvorsitzenden der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern, Wenke Brüdgam und Torsten Koplin:

 

Die Zahlen des Verteilungsberichts 2018 offenbaren ein weiteres Auseinanderklaffen zwischen Ost und West.

Wenn 62 Prozent der dauerhaft Armen im Osten leben, aber 95 Prozent der dauerhaft Einkommensreichen in den alten Bundesländern leben, hat das mit gleichwertigen Lebensverhältnissen nichts mehr zu tun. Die Schere zwischen Ost und West schließt sich nicht. Allein in Mecklenburg-Vorpommern ist jeder Fünfte von Armut bedroht, wie Zahlen des statistischen Landesamtes belegen. Sonntagsreden und Wegschauen helfen nicht mehr weiter. Die Landesregierung muss Handeln und sich für armutsfeste Löhne und Renten einsetzen. Wir brauchen eine Lohn- und Rentenangleichung zwischen Ost und West - und zwar schleunigst.

Der Verteilungsbericht zeigt zudem weitere bedenkliche Entwicklungen. Frauen sind besonders von Armut gefährdet, während höhere Einkommen eher bei Männern zu finden sind. Anstatt mit der von Ministerpräsidentin Schwesig bemühten Auszeichnung „Frau des Jahres“ wieder einmal reine Symbolpolitik zu machen, sollte sich die Landesregierung lieber um armutsfeste Einkommen, gerade bei alleinerziehenden Frauen, kümmern. 


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