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Einkommen der Eltern darf nicht am Gebiss des Kindes abzulesen sein

FachLektorat / pixabay.com (CC0)

Zu den Plänen der Krankenkassen, kieferorthopädische Behandlungen nicht mehr zu übernehmen, erklären die Landesvorsitzenden der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, Wenke Brüdgam und Torsten Koplin:

Kieferorthopädische Behandlungen müssen weiterhin von den Krankenkassen gezahlt werden. Es darf nicht dazu kommen, dass das Einkommen der Eltern am Gebiss des Kindes abzulesen ist. Anstatt sich mit der mächtigen Pharmalobby mit ihren überteuerten Medikamentenpreisen anzulegen, sollen nun Kinder und Jugendliche für das Unvermögen von Krankenkassen und Gesundheitsministerium aufkommen. Das ist eine Politik auf Kosten der Schwächsten. Wer das Gesundheitssystem langfristig sichern möchte, kommt an einer solidarischen Gesundheitsversicherung, in der alle mit allen Einkünften einzahlen, nicht vorbei.


  

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