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Doppelmoral der selbsternannten Steuerzahlervertreter

Jorma Bork / pixelio.de

Zu den aktuellen Veröffentlichung der Schweriner Volkszeitung über den Bund der Steuerzahler erklären die Landesvorsitzenden der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern, Wenke Brüdgam und Torsten Koplin:

 

Bei der angeblichen Verschwendung von Steuergeldern ist der sogenannte Bund der Steuerzahler stets vorn mit dabei. Wenn es aber um die eigenen Finanzen geht, nimmt es die neoliberale Lobbyorganisation nicht so genau. Wir verurteilen die Doppelmoral der selbsternannten Steuerzahlervertreter. Veröffentlichungen und Studien dieser Organisation sollten zudem mit einer gesunden Skepsis betrachtet werden. Der Bund der Steuerzahler repräsentiert vor allem Besserverdiener und setzt sich für die Entlastung der Wohlhabenden ein. Diese Organisation geht und ging es nie um Steuergerechtigkeit.

Hintergrund:
Laut Bericht der Schweriner Volkszeitung kassierte die ehemalige Landesvorsitzende des Bundes der Steuerzahler M-V zeitweise monatlich bis zu 7.000 Euro Aufwandsentschädigung. Zudem sollen weitere üppige Entschädigungen für weitere Tätigkeiten innerhalb des BdSt geflossen sein.