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"Der Osten verdient mehr!"

Zum Jahresbericht zur Deutschen Einheit äußern die Landesvorsitzenden der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern deutliche Kritik:

„Die vollmundige Erklärung des Ostbeauftragten Wanderwitz, dass die Einheit hergestellt, vollzogen und erreicht worden sei, ist Zynismus pur“, so der Landesvorsitzende Torsten Koplin. DIE LINKE bemängelt, dass der Osten Deutschlands immer noch im Lohnkeller stecke. Der Unterschied beim Verdienst belaufe sich auf 20 Prozent. Selbst bei der Kinderarmutsquote liegt der Osten über dem Westen. Wenke Brüdgam: „Billiglöhne und Leiharbeit sind im Osten an der Tagesordnung. Die Wirtschaftskraft liegt weit hinter dem Westniveau. Das ist der traurige Verdienst der Treuhand und einer Politik des Lohndumpings der vergangenen Jahre“. 

Die Landesvorsitzenden sprechen sich deshalb für eine ausführliche Aufarbeitung der Treuhand-Vergehen aus und werben für eine Anhebung des Lohnniveaus. „Dafür brauchen wir Tarifbindung bei öffentlichen Aufträgen und einen Mindestlohn von 12 Euro. Der Osten verdient mehr!“, so abschließend Koplin.

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