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Das Ehrenamt ist gelebte Solidarität

Am Dienstag, den 5. Dezember, wird der internationale Tag des Ehrenamtes gefeiert. Dazu erklären die Landesvorsitzenden der LINKEN. M-V, Wenke Brüdgam und Torsten Koplin:

 

Das Ehrenamt ist der Kitt, der diese Gesellschaft zusammenhält. Ohne die zahllosen Menschen, die sich jeden Tag in allen Bereichen der Gemeinschaft engagieren, würde viel notwendige Arbeit einfach liegen bleiben. Egal ob als freiwillige Ersthelfer*in, als Aushilfe in der Kita oder als Schatzmeister*in im Fußballverein vor Ort - das Ehrenamt stützt viele Bereiche des täglichen Lebens, die sonst sehr fehlen würden. Es ist darüber hinaus auch ein Beweis der Stärke der Selbstorganisation von Menschen in ihren Kommunen. Es zeigt, dass es nur den Willen und etwas Arbeitszeit braucht, um das Leben direkt vor Ort zu organisieren und für alle Menschen besser zu machen. Es ist die gelebte Solidarität unter den Menschen und muss daher nicht nur gewürdigt, sondern auch viel mehr gefördert werden.

Am Dienstag, den 5. Dezember, wird der internationale Tag des Ehrenamtes gefeiert. Dazu erklären die Landesvorsitzenden der LINKEN. M-V, Wenke Brüdgam und Torsten Koplin:

Das Ehrenamt ist der Kitt, der diese Gesellschaft zusammenhält. Ohne die zahllosen Menschen, die sich jeden Tag in allen Bereichen der Gemeinschaft engagieren, würde viel notwendige Arbeit einfach liegen bleiben. Egal ob als freiwillige Ersthelfer*in, als Aushilfe in der Kita oder als Schatzmeister*in im Fußballverein vor Ort - das Ehrenamt stützt viele Bereiche des täglichen Lebens, die sonst sehr fehlen würden. Es ist darüber hinaus auch ein Beweis der Stärke der Selbstorganisation von Menschen in ihren Kommunen. Es zeigt, dass es nur den Willen und etwas Arbeitszeit braucht, um das Leben direkt vor Ort zu organisieren und für alle Menschen besser zu machen. Es ist die gelebte Solidarität unter den Menschen und muss daher nicht nur gewürdigt, sondern auch viel mehr gefördert werden.

Genau deswegen muss verhindert werden, dass wichtige Aufgaben des Alltages auf das Ehrenamt abgewälzt werden. Denn vielerorts führt der vermehrte Fokus auf das freiwillige Engagement dazu, dass sich der Staat aus bestimmten Aufgabenbereichen zurückzieht. Die Folge sind zunehmende Belastung für die Ehrenamtlichen. Beruf, Familie und ehrenamtliche Tätigkeit sind immer schwerer unter einen Hut zu bringen. Der einzelne Mensch soll die Aufgaben ausführen, die der Staat nicht mehr ausführen will oder kann. Das ist eine Form der Ausbeutung, die wir als LINKE kritisieren. Eine funktionierende Gesellschaft braucht das Ehrenamt. Sie muss aber auch gewährleisten, dass durch angemessene Ausfinanzierung und öffentliche Betreuung ein Klima gewährleistet ist, in dem das Engagement Freude macht und nicht zur unbezahlten Ausbeutung verkommt.

Im Namen der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern wollen wir uns daher von ganzen Herzen und aus tiefster Überzeugung bei allen ehrenamtlich tätigen Menschen bedanken. Wir hoffen, dass ihr Beitrag für eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft nicht abreissen wird und werden auch weiterhin alles dafür tun, das Ehrenamt zu fördern.