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Offener Brief an den Bürgermeister der Stadt Güstrow: Damals Verfolgter, heute wieder verfolgt?

Der Bürgermeister der Stadt Güstrow, Herr Arne Schuldt, regte öffentlich an, darüber nachzudenken, ob Herr Klaus Sorgenicht, Herr Bernhard Quandt und Herr Johannes Warnke weiter Ehrenbürger der Stadt bleiben sollten. Abgesehen davon, dass Klaus Sorgenicht und Johannes Warnke persönlich Anteil daran hatten, dass die Stadt Güstrow am 2. Mai 1945 kampflos an die Rote Armee übergeben wurde und den Güstrowern sowie den vielen Flüchtlingen unsägliches Leid erspart wurde, handelten alle drei Persönlichkeiten als konsequente Antifaschisten.

Bernhard Quandt und Hans Warnke haben bis zuletzt gegen die Machtergreifung der Nationalsozialisten gekämpft und dafür über ein Jahrzehnt in Zuchthäuern und Konzentrationslagern gelitten. Klaus Sorgenicht hat unter Einsatz seines Lebens als Frontbeauftragter des National Komitees zur Beendigung des Zweiten Weltkrieges beigetragen. Alle drei haben sich sofort dem Wiederaufbau ihrer Heimat zur Verfügung gestellt.            

Welch Signal soll es sein, wenn die Barlachstadt Güstrow in einer Zeit beunruhigender Rechtsentwicklung das Andenken an Menschen tilgen will, zu deren Lebensziel gehörte:

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Waltraud Tegge

Sprecherin der LAG Kommunistische Plattform

Kontakt:

DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern

Martinstraße 1/1a – 19053 Schwerin

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