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Wohnen muss sicher sein – gerade jetzt

Zu den Auswirkungen der Schließungen aller Einrichtungen und Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, und dem Arbeitsstopp ganzer Branchen erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Kurzarbeit oder gar Jobverlust werden zu massiven sozialen Härten führen. Bei den ohnehin geringen Einkommen in M-V ist der Absturz in Hartz IV vielfach programmiert. Das Geld reichte schon bisher gerade von Monat zu Monat, Reserven sind in den wenigsten Fällen vorhanden.

Wenn von jetzt auf gleich die Wohnkosten nicht mehr zu schultern sind, brauchen die Menschen die Gewissheit, dass nicht die Kündigung droht oder der Strom abgestellt wird. Vermieterinnen und Vermieter sowie Ver- und Entsorger müssen in dieser Ausnahmesituation verantwortungsvoll und sozial handeln. Und Betroffene dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern sollten ihre Zwangslage umgehend anzeigen.

Auch Häuslebauer können bei eng genähten Finanzierungsplänen in Not geraten. Wenn der Hauskredit nicht mehr bedient werden kann, ist die Lage schnell aussichtslos. Auch in solchen Fällen muss unkompliziert geholfen werden. Die Raten müssen runter oder sollten gestundet werden. Politik in Bund und Land darf nicht nur die Wirtschaft, sondern muss auch die vielen Frauen und Männer im Blick haben, die unverschuldet in die Krise schlittern.“