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„Unser Lehrer Dr. Specht“ – den gibt’s doch nur im Fernsehen!

Zur Ankündigung von Bildungsministerin Birgit Hesse, ein Förderprogramm aufzulegen, um Lehrkräfte wissenschaftlich zu qualifizieren, erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Wer ein derartiges Programm auflegt, hat die Zeichen der Zeit und den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt.

Während Lehramtsstudenten über mangelnde didaktische Ausbildung klagen und die fachwissenschaftliche Ausbildung massiv kritisiert wird, will die Bildungsministerin die Lehrkräfte wissenschaftlich fortbilden. Während Seiteneinsteigerinnen und -einsteigern ein Referendariat verweigert wird, sollen ausgebildete Lehrkräfte zusätzlich akademisiert werden. ‚Unser Lehrer Dr. Specht‘ als Vorbild für Bildungspolitik? Das geht völlig an der Realität vorbei!

Offenbar weiß die Ministerin nicht, was sie tut, oder sie ist schlecht beraten. Anstatt die Fördermillionen für Dr. Lehrer auszugeben, sollten das Geld in die personelle Ausstattung an den Unis und den Umbau der Lehramtsausbildung gesteckt werden. Zudem müssen die Seiteneinsteiger die Möglichkeit bekommen, ein Referendariat und damit einen anerkannten Abschluss zu erhalten.“