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Tohuwabohu im Landesvorstand der AWO?

Zum Ergebnis der heutigen Zeugenvernehmung ehemaliger Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer des AWO – Landesverbandes erklärt die Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss „Wohlfahrtspflege“, Karen Larisch:

„Fehlende Kenntnis des eigenen Satzungswerkes, eklatante Sorglosigkeit, wenn es um die Vorstandspflichten geht – so erschreckend stellt sich die Arbeit des Landesvorstandes bis 2012 dar.

Die Erinnerungslücken und die Unkenntnis des Zeugen von den Vorstandspflichten lassen erahnen, welches Tohuwabohu in der Vorstandsetage geherrscht haben muss. Mehr als regelmäßiges Kaffeekränzchen zum Diskutieren hat es nicht gegeben. Eine satzungsgemäße Kontrolle und Aufsicht über die Mitgliedsverbände: Fehlanzeige im Landesvorstand.

Allein diese Unwissenheit, die Ahnungslosigkeit und die mangelnden Kontrolle schafften den Raum für die kriminellen Verfehlungen Einzelner in der AWO.“