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Sommersemester 2021 kann nur digital stattfinden

Zum offenen Brief der Studierendenschaften, in dem u.a. gefordert wird, dass das Sommersemester 2021 nur digital stattfinden kann, erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Die Forderungen der Studierenden werden von meiner Fraktion ohne Wenn und Aber unterstützt. Weitere Lockerungsdebatten verbieten sich angesichts der rasant wachsenden Infektionszahlen, allein in Rostock hat sich die 7-Tages-Inzidenz innerhalb einer Woche verdreifacht.

Der Studienbetrieb an den Hochschulen des Landes kann daher nur auf ein weiteres digitales Semester hinauslaufen, dazu müssen selbstverständlich eine erneute Verlängerung der Regelstudienzeit und eine angemessene Freiversuchs-Regelung erfolgen. Wenn Präsenz erforderlich ist, beispielsweise für praktische Studienanteile in Laboren, ist analog zu den Regelungen an den Schulen eine Teststrategie für Studierende und Beschäftigte der Hochschulen anzuwenden.

Fragen nach rechtssicheren Prüfungsformaten oder der Grundausstattung mit notwendiger Technik müssen ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie endlich beantwortet werden. Es ist absolut unverständlich, dass das nicht längst passiert ist. Meine Fraktion fordert, dass bei allen Entscheidungen die Studierendenschaften dringend einbezogen werden müssen. Eine Politik über die Köpfe der Betroffenen ist nicht länger zu tolerieren. Die Studierenden bilden die zahlenmäßig stärkste Gruppe an den Hochschulen, höchste Zeit, dass sie auch bei der Entscheidungsfindung in der gegenwärtigen Krisensituation endlich berücksichtigt werden.“