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Solide ausfinanzierte Schulsozialarbeit statt Modellprojekt

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Modellprojekt ,Schulsozialarbeit Plus‘“ (Drs.: 7/5538) erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Die Landesregierung stellt sich ein denkbar schlechtes Zeugnis in Sachen Schulsozialarbeit aus. Sie räumt ein, dass es dieser in der gegenwärtig praktizierten Form nicht in ausreichendem Maße gelungen ist, Schülerinnen und Schülern sozialraumnahe Angebote zu vermitteln. Es ist eine zentrale Aufgabe dieses Bereichs der Kinder- und Jugendarbeit, auch Angebote von Netzwerkpartnern zu unterbereiten. Das Knüpfen von Netzwerken mit Jugendämtern, Jugendclubs oder Vereinen und Verbänden gehört schon jetzt zu den Aufgaben der Schulsozialarbeit.

Dieses Versagen soll jetzt durch das Modellprojekt ,Schulsozialarbeit Plus‘ behoben werden. Aber die Zeit der Modellprojekte muss gerade in einem so wichtigen Bereich vorbei sein. Die Probleme sind seit langem bekannt und hätten längst im Rahmen der bestehenden Schulsozialarbeit behoben werden müssen. Aktionismus im Wahlkampfjahr wird die Probleme an den Schulen des Landes nicht lösen. Das Land braucht endlich eine bedarfsgerecht ausfinanzierte Schulsozialarbeit aus Landesmitteln.“