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Solidarität, Beratung und Unterstützung nicht nur am Welt-Aids-Tag

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erklärt der sozial- und gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Der Welt-Aids-Tag ist der Tag der Solidarität mit den Betroffenen, zudem wird den Menschen gedacht, die an den Folgen von Aids gestorben sind. Ein Umgang ohne Diskriminierung und der Zugang zu medizinischer Versorgung weltweit bleiben die wichtigsten Ziele.

Ein offener Umgang mit der Krankheit und der Abbau von Vorurteilen sind Grundvoraussetzungen, damit die betroffenen Menschen nicht stigmatisiert werden. Frühzeitige und umfassende Aufklärung über Übertragungswege und Risiken sind dabei zentral wichtig. Eine flächendeckende, professionelle Beratung und Betreuung auch in M-V, Prävention sowie die Sicherung der gesundheitlichen Versorgung sind unerlässlich im Kampf gegen diese Erkrankung. Die Zahl der HIV-Infizierten ist seit Ende 2017 in Deutschland von 74 800 auf 90 700 Ende 2019 und damit um 21,25 Prozent und auch in M-V im gleichen Zeitraum von 660 auf 1100 und damit um 66,6 Prozent gestiegen. Auch angesichts dieses Anstiegs muss überprüft werden, ob die Angebote in M-V personell und flächenmäßig ausreichend bzw. genügend bekannt sind.

Der weltweite Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die Eindämmung von HIV und Aids in den Hintergrund gerückt. Das ist fatal, vor allem für Menschen in armen Ländern. Nicht nur die Zahl der HIV-Tests ist zurückgegangen, auch eine Zunahme von Infektionen gerade bei Mädchen und Frauen ist zu verzeichnen. Deshalb ist die Stärkung der Gesundheit und der Rechte von Mädchen und Frauen weltweit wichtiger denn je, um in Zeiten der Corona-Pandemie den Kampf gegen Aids nicht aus den Augen zu verlieren.“