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Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Missbrauch verbessern

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Positionspapier 2020 ,Gemeinsam gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen‘ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs“ (Drs.: 7/5561) erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Mit dem Landesprogramm Kinderschutz und dem Bericht der AG Kinderschutz erfolgten in M-V erste Schritte, den Schutz der Kinder zu verbessern. Weitere Schritte sind aber dringend erforderlich und müssen schnellstmöglich erfolgen.

Trotz der seit Jahren anhaltend hohen Missbrauchsquote in M-V fehlt im Land eine spezifische psychotherapeutische und fachärztliche Bedarfsplanung für Menschen, die unter den Folgen des Missbrauchs leiden. Auch das von der Landesregierung selbst als notwendig erachtete Maßnahmenbündel muss möglichst rasch erarbeitet werden. Hierzu werden wir im Sozialausschuss weiter auf den Bericht zur Umsetzung der Maßnahmen drängen.

Es ist auch nicht verständlich, warum die Landesregierung noch Beratungsbedarf zur Einführung eines Landesbeauftragten für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt hat. M-V hat bundesweit eine der höchsten Missbrauchsquoten. Es war einhelliger Tenor der Sachverständigen in der gemeinsamen Anhörung von Bildungs- und Sozialausschuss ,Handlungsbedarfe auf Landesebene bei der Prävention gegen Kindergewalt insbesondere der sexuellen Gewalt gegen Kinder‘, dass eine solche Stelle erforderlich ist. Auch die Fraktionen von SPD und CDU haben das im Anschluss anerkannt. Wir fordern, dass unverzüglich die Stelle eines Kinderbeauftragten eingerichtet wird.“