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Professuren für Medienbildung sind lediglich ein Placebo

Zur Einrichtung von Juniorprofessuren für Medienbildung an den Universitäten Rostock und Greifswald erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Die neuen Professuren sind nichts weiter als ein Placebo der Landesregierung. Die Digitalisierung des Unterrichtes ist in aller Munde, das Fach Medienbildung ist wichtiger denn je und an den Schulen bereits als Fach installiert. Aber dafür ausgebildete Lehrkräfte gibt es kaum. 

Daran wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern. Die Ausbildung der künftigen Lehrerinnen und Lehrer für digitale Lehrinhalte und Medienbildung im Lehramtsstudium bleibt unverbindlich. Regelungen im Lehrerbildungsgesetz, eine Verankerung im Studium und eine verbindliche Teilnahme für die Studierenden – für all das sieht die Bildungsministerin keinen Handlungsbedarf. 

Medienbildung für angehenden Lehrkräfte – nur, wer unbedingt will, aber ohne Anrechnung auf die Studienleistung! So wird das Problem der fehlenden qualifizierten Lehrerinnen und Lehrer in der digitalen Schule auch für die Zukunft nicht gelöst.“