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Mindestkurzarbeitergeld von 1200 Euro erforderlich

Zu den Arbeitsmarktzahlen im März erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Die anhaltenden Schließungen und Einschränkungen in der Corona-Pandemie werden sich weiter mehrfach negativ auf den Arbeitsmarkt auswirken. Vielen Unternehmen droht die Luft auszugehen, da die Hilfen mit bürokratischen Hürden gepflastert sind und verspätet oder gar nicht bei den Unternehmen ankommen. Die touristischen Regionen trifft das besonders hart. Aufgrund des geringen Lohnniveaus in M-V können viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht von dem Kurzarbeitergeld allein ihre Existenz bestreiten. Zudem bleiben zunehmend Frauen und Männer längere Zeit arbeitslos und stürzen in Hartz IV.

Meine Fraktion fordert umgehend die Einführung eines Mindestkurzarbeitergeldes in Höhe von 1200 Euro sowie die Verlängerung des Arbeitslosengeldes und des erleichterten Zugangs zur Grundsicherung um mindestens sechs Monate. Darüber hinaus müssen für die Bildungs- und Beschäftigungsträger nach Ostern Öffnungsperspektiven aufgezeigt werden.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist den 11. Monat in Folge auf über 26 000 gestiegen und hat im Vergleich zum März 2020 um 7400 zugenommen, was Beschäftigungshilfen in den kommenden Monaten umso erforderlicher macht. Beschäftigungsträger müssen von der Agentur für Arbeit und vom Land personelle und finanzielle Unterstützung bekommen.“