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Landesregierung muss sich auch im Bund stärker für Arbeitslose und Beschäftigte einsetzen

Zu den Arbeitsmarktzahlen für den Monat Januar erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Die Corona-Pandemie hat den jahrelangen wirtschaftlichen Aufschwung auch in Mecklenburg-Vorpommern beendet. Die Kurzarbeiterregelung bewahrt uns gegenwärtig noch vor einem massenhaften Anstieg der Arbeitslosigkeit. Aber langsam geht den Unternehmen auch bei uns die Puste aus, denn das Kurzarbeitergeld muss vorfinanziert werden. Die Friseurkette Klier und die Parfümeriekette Douglas mit Filialschließungen sind erst der Anfang. Mit jeder Verlängerung des Lockdowns wachsen die Probleme. Zudem steigt die Zahl der Langzeitarbeitslosen in M-V den 9. Monat in Folge.

Meine Fraktion fordert deshalb Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf, sich gegenüber dem Bund umgehend für folgende Maßnahmen einzusetzen:

  1. Verlängerung des Bezugs von Arbeitslosengeld um sechs Monate, um den Absturz in Hartz IV zu verhindern,
  2. Verlängerung des erleichterten Zugangs zur Grundsicherung (Hartz IV) über den 31. März 2021 hinaus,
  3. Corona-Zuschlag für Hartz-IV-Haushalte,
  4. Unterstützung für Unternehmen bei der Zahlung von Kurzarbeitergeld,
  5. Einführung eines Mindestkurzarbeitergeld in Höhe von 1200 Euro.“