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Kurzarbeitergeld als wichtigstes Instrument in der Pandemie stärken

Zur heutigen Vorstellung „Bilanz und Ausblick – Entwicklung des Arbeitsmarktes in Mecklenburg-Vorpommern“ erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Es wird abermals deutlich, dass das Kurzarbeitergeld eines der wichtigsten Hilfsinstrumente für Beschäftigte und Unternehmen ist. Beschäftigte bleiben von Kündigungen verschont, Unternehmen haben die Möglichkeit ihre Fachkräfte zu halten. Meine Fraktion bleibt deshalb bei der Auffassung, dass zügig klargestellt werden sollte, dass dieses so wichtige Instrument auch länger als 24 Monate bestehen bleibt, die maximale Bezugsdauer verlängert wird.

Zudem wäre ein Mindestkurzarbeitergeld von 1200 Euro gerade für viele Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern von enormer Bedeutung, da das Lohnniveau im Land ohnehin niedrig ist. Die Sicherung von Fachkräften war vor der Pandemie, ist während der Pandemie und wird nach der Pandemie das bestimmende Thema in den Unternehmen bleiben. Deshalb haben SPD und Linke vereinbart, eine Fachkräftestrategie auf Grundlage des Industriekonzeptes auf den Weg zu bringen. Es ist eine wichtige Botschaft an die Wirtschaft des Landes, dass seitens des Wirtschaftsministeriums mit Hochdruck daran gearbeitet wird.

Die rot-rote Landesregierung übernimmt auch für die Auszubildenden im Land Verantwortung. Eine bis Ende 2021 bestehende Bundesförderung zur Weiterzahlung von Ausbildungsvergütungen ist ausgelaufen und fehlt nun. Mit der Neuauflage des Landesprogramms ‚Ausbildungsfortsetzung‘ können Unternehmen einen Zuschuss von 75 Prozent zu den gezahlten Ausbildungsvergütungen erhalten. Das Halten von Auszubildenden in den Unternehmen und in Mecklenburg-Vorpommern ist von herausragender Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung im Land.“