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Konzernentscheidung schädigt Landwirtschaft in M-V

Der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß, bewertet die Entscheidung von Danish Crown, die Schweineschlachtstrecke in Teterow zu schließen, in der heutigen Debatte im Landtag auch als Folge einer falschen Ausrichtung der Agrarpolitik der Europäischen Union und des Bundes.

„Die Entscheidung dieses Schlachtkonzernes hat große negative Auswirkungen: auf unsere heimischen Schweinemäster, auf die Veredlung der Schlachttiere in unseren Fleischereien, auf die in diesem Bereich Beschäftigten, auf die ökologische Schweinehaltung, auf kleine und kleinste Betriebe, aber vor allem auf das Wohlbefinden der Schlachttiere. Sie werden jetzt vermehrt quer durch Deutschland gekarrt, damit Großkonzerne ihre Gewinnmargen sichern.

Die Ausrichtung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik und der Politik von Bundesagrarministerin Julia Klöckner auf die Bedienung des Weltmarkts führt dazu, dass kleine und kleinste Betriebe dabei unter die Räder kommen. So entstehen immer größere und ungesundere Strukturen in der Landwirtschaft in allen Bereichen.

Meine Fraktion fordert seit langem, wieder mehr für den Wochenmarkt statt für den Weltmarkt zu produzieren. Nur so haben kleine Betriebe eine Chance, nur so können wir Tier- und Umweltschutz besser zur Geltung verhelfen, nur so kann auch die Landwirtschaft ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Regionale Produktion, Schlachtung, Veredlung und Vermarktung muss im Zentrum der Agrarförderung und der Unterstützung durch die Landesregierung stehen.“