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Kinderschutz weiterentwickeln

Zur Schließung von zwei Kindertagesstätten in Rostock erklärt die familien-, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jaqueline Bernhardt:

„Vorfälle, wie sie mutmaßlich in den Rostocker Kitas geschehen sind, sind aufs Schärfste zu verurteilen. Der Schutz von Kindern muss in allen Einrichtungen der Kindertagesförderung in Mecklenburg-Vorpommern gewährleistet sein. Die Vorgänge zeigen deutlich, dass der Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern vorangebracht werden muss. Die schnelle Reaktion der Rostocker Behörden unterstützen wir, das Wohl der Kinder muss an erster Stelle stehen.“

Bereits im Jahre 2018 forderte die Linksfraktion im Landtag, das „Landesprogramm Kinderschutz“  zu evaluieren und fortzuschreiben. Es ging insbesondere um die Frage, ob das Landesprogramm Wirkung erzielt hat oder ob sogar ein Kinderschutzgesetz für Mecklenburg-Vorpommern erforderlich ist. Der Antrag wurde leider abgelehnt. Die Vorfälle in Rostock sollten zum Anlass genommen werden, zu fragen, inwieweit derartige Geschehnisse auch durch Maßnahmen des Landes verhindert werden können. In der kommenden Woche wird das Sozialministerium im Sozialausschuss  zum Rahmenkonzept für die Kontaktstelle Kinderschutz berichten. „ Das werden wir das zum Anlass nehmen, uns generell noch einmal mit der Frage Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern zu befassen“, so Bernhardt.