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Kehrtwende der CDU in Sachen Kinderschutz hoffentlich ernst gemeint

Zur gestrigen öffentlichen Anhörung zum Thema „Handlungsbedarfe auf Landesebene bei der Prävention gegen Kindergewalt insbesondere der sexuellen Gewalt gegen Kinder“ erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Die Anhörung hat deutlich gemacht, dass in M-V ein ressortübergreifendes Gesamtkonzept zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder erforderlich ist. Teil dieses Konzeptes muss eine starke Fachaufsicht, ein an die Landesregierung angegliedertes Landesjugendamt sein. Zudem bestätigte die Expertenanhörung unsere Auffassung, dass in M-V die Stelle eines unabhängigen Kinderbeauftragten eingerichtet werden muss, der sich insbesondere der Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern annimmt.

Es ist gut, dass diese Notwendigkeit mittlerweile offenbar auch von der CDU erkannt wird, wie aus einer Verlautbarung der CDU-Abgeordneten Maika Friemann-Jennert hervorgeht, in der sie einen landesweiten zentralen Ansprechpartner fordert. Noch im August hatte die CDU unseren Antrag ‚Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern weiter verbessern‘, der u.a. einen Kinderbeauftragten forderte, abgelehnt. Damals hieß es vom Abgeordneten Daniel Peters, der Antrag verkenne die Maßnahmen der Landesregierung und ein Kinderbeauftragter bringe effektiv nichts, er würde nur Kosten verursachen. Es wird sich zeigen, ob die Kehrtwende der CDU ernstgemeint oder nur Wahlkampfmanöver ist.“