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Kampf um Chancengleichheit von Frauen und Männern ist nicht vorbei

Zum internationalen Frauentag am 8. März erklären die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg, und der gleichstellungspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

Oldenburg: „Der Frauentag steht für den Kampf um gleiche Rechte für Frauen in der Gesellschaft. Dieser Kampf wird seit Jahrhunderten geführt. Es ist ein mühseliger Kampf – so wurde erst 1977 die gesetzliche Verpflichtung der Frau zur Haushaltsführung und Kindererziehung in der BRD abgeschafft. Auch heute noch bestehen in vielen Bereichen Benachteiligungen für Frauen, sind wir von einer Chancengleichheit der Geschlechter weit entfernt. Dies hat auch die Corona-Pandemie schonungslos offengelegt. Es sind vorwiegend Frauen, die in den Gesundheits-, Pflege- und Erziehungsberufen arbeiten. Sie sitzen an den Kassen der Supermärkte, halten in den Kitas den Notbetrieb aufrecht. Es sind die Frauen, die in der Corona-Krise das Leben am Laufen halten. Und immer noch wird die Arbeit in den Berufen, in denen vorwiegend Frauen arbeiten, schlecht bezahlt. Das muss sich ändern!“

Ritter: „Männer und Frauen sind vor dem Grundgesetz und der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern gleichgestellt. Aber in der Realität hindern strukturell verfestigte Benachteiligungen Frauen noch immer daran, tatsächlich gleichberechtigt zu sein. Das zeigt sich auch im Landesparlament mit einem Frauenanteil von lediglich 25 Prozent. Frauen erhalten bundesweit noch immer 21 Prozent weniger Lohn als Männer und übernehmen mehr als 50 Prozent der unbezahlten Sorgearbeit. Meine Fraktion fordert die Landesregierung auf, die Benachteiligungen endlich durch wirksame Maßnahmen und gesetzliche Regelungen zu beseitigen, und legt hierzu in dieser Woche einen umfassenden Antrag im Landtag vor.“