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Ganzheitliches Verkehrskonzept für Usedom ist überfällig

Die Linksfraktion teilt die Einschätzung der IHK Neubrandenburg, wonach die Insel Usedom in einen Dauer-Verkehrskollaps zu versinken droht. Dazu erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

„Usedom hat seit langem massive Verkehrsprobleme. Die Insel und die Menschen, die dort leben oder dort Urlaub machen, brauchen ein ganzheitliches integriertes Verkehrskonzept. Nach wie vor sieht meine Fraktion auch das Land in der Pflicht, die Erarbeitung eines solchen Konzeptes zu koordinieren und zu moderieren. Landes- und Kommunalpolitiker, Verkehrs- und Stadtplaner, Vertreter der örtlichen Wirtschaft, Touristiker und auch die Bahn gehören an einen Tisch. Hier muss der Teufelskreis durchbrochen werden, Bundesstraßen auszubauen, damit sie noch mehr Verkehr aufnehmen können, und zugleich noch mehr Verkehr durch immer neue Hotels zu erzeugen. Die Kapazität der Insel ist doch annähernd erschöpft.

Es müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, Verkehrsströme zu leiten, zu verlagern und zu entzerren. Flexible An- und Abreisetermine können hier beispielsweise schon einiges bewirken. Usedom braucht einen zweiten Kreuzungsbahnhof, um die Bahnkapazität zu erhöhen, und die KaiserbadCard muss für die gesamte Insel gelten. Rad- und Fußverkehr müssen verstärkt ermöglich und sicherer werden.“