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Azubis nicht länger hinhalten und tatsächlich unterstützen!

Zur „Woche der Ausbildung“, einer gemeinsamen Initiative von Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitsagentur sowie Bund und Ländern, erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Der aktuelle Bildungsmonitor bescheinigt M-V die schlechtesten Bedingungen, den Fachkräftebedarf zu decken. Wir haben nicht nur die höchste Abbrecherquote und die geringsten Bildungsausgaben je Berufsschüler. In keinem anderen Bundesland liegen die Standorte beruflicher Schulen so weit auseinander wie in M-V. Entlegene Landesfachklassen machen eine wohnortnahe Ausbildung meist unmöglich. Wenn Bildungsministerin Birgit Hesse von guten Ausbildungsbedingungen spricht, dann wird deutlich, dass sie nicht weiß, wie es um die Ausbildung im Land bestellt ist.

Die Landesregierung muss aufhören, Kulissen aufzubauen, sondern in die berufliche Ausbildungsstruktur investieren. Sie darf die berufliche Ausbildung nicht länger dem Sparschwein opfern. Die gesamte Struktur der Berufsausbildung auch in M-V steht auf dem Spiel.

Wir brauchen kleinere Berufsschulklassen, um auch wieder flächendeckend Standorte zu ermöglichen. Solange dies nicht gewährleistet ist und Azubis lange Wege in Kauf nehmen müssen, ist eine sofortige Entlastung von den Fahr- und Unterbringungskosten notwendig. Von über 33 000 Berufsschülerinnen und -schülern erhalten heute lediglich gut 500 einen Zuschuss. Hier muss das Land endlich die entsprechende Verwaltungsvorschrift ändern, um tatsächlich eine wirksame Unterstützung der Azubis zu ermöglichen. Ziel muss die kostenfreie Fahrt für Berufsschülerinnen und -schüler sein.“