SUCHE ERWEITERT
Mit Schreiben von Anfang November hat sich unser AG-Mitglied Prof. G. Putensen bereits an Euch gewandt. Der Inhalt dieses Schreibens und vor allemder übersandten Standpunktpapiere teilen und unterstützen wir und wollen im Nachgang zu unserer LAG-Sitzung vom 06.11.2010 folgendes ergänzen:
1. Die Formulierungen zu den Themen "Frieden, internationle Politik, Abrüstung, EU..." die in den "Programatischen Eckpunkten auf dem Weg zu einer neuen Linkspartei" betroffen sind, erscheinen uns präzieser, konkreter und lesbarer und sollten daher an Stelle der Formulierungen des aktuellen Programmentwurfs Aufnahme in das neue Parteriprogramm finden.
2. Zwingend Aufnahme finden muß die Forderung nach Konversionsprogrammen. Allein zu fordern Militärbasen aufzulösen, Bundeswehr und NATO abzuschaffen greift zu kurz. Auch die Frage der Bewältigung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgen von Standortschließungen muß von DER LINKEN beantwortet werden.
3. Die Beiträge von Christine Buchholz, Gerry Woop u.a. im Neuen Deutschland veröffentlichte Meinungsäußerungen zum Thema "Frieden" , die vom "fds" vorgelegten Thesen dürfen nach Beschluß des Programms nicht beiseite gelegt werden, sondern müssen Grundlage für weitere programmatische Weiterentwicklungen sein.
Die AG Frieden und internationale Sicherheit wurde 1993 vom damaligen PDS-Vorsitzenden MV Helmut Holter gegründet. Die AG ist eine Vereinigung ehemaliger Militärspezialisten der NVA und Friedensforscher beim Landesvorstand der Linken. Sie hat das Ziel und die Aufgabe, den Landesvorstand zu sicherheitsrelevanten Fragen im weitesten Sinn zu beraten. Dazu beobachtet sie die sicherheitspolitische Lage vorrangig im Ostseeraum und leitet daraus Schlussfolgerungen für die politische Lage ab.
In der Vergangenheit hat die AG die Sicherheitspolitischen Richtlinien erarbeitet (vom II. PT bestätigt), hat die Ostseefriedenskonferenzen vorbereitet und durchgeführt sowie das Prinzip der gleitenden Konversion entwickelt.
Die AG hat gegenwärtig noch 9 aktive Mitglieder, ist in Friedensgesellschaften von Rostock, Greifswald und dem Anklamer Friedenszentrum verankert und hat aktive Verbindungen zur Dresdner Studiengemeinschaft.
Der Sprecher der AG ist seit 2011 Bernd Blumenthal. Die Mitglieder der AG treffen sich regelmäßig, mehrfach im Jahr in Stavenhagen.