Landesarbeitsgemeinschaft Antikapitalistische Linke

Vorstellung

Die von Deregulierung sozialer Standards, rüder Privatisierung und einem Untergraben der Demokratie geprägte herrschende Politik ist nicht Sachzwang geleitet, sondern Interessen diktiert. Sie hat Profiteure, deren Einfluss sich auf wirtschaftliche Macht gründet. Deren Vorteil, dem einer kleinen Minderheit, steht die Zerstörung der Quellen allen gesellschaftlichen Reichtums gegenüber. Im entschiedenen Widerspruch hierzu gehören Kapitalismuskritik und die Orientierung auf eine demokratische, sozialistische Gesellschaft zum Gründungskonsens der Partei DIE LINKE.Die Antikapitalistische Linke in Mecklenburg-Vorpommern will daran mitwirken, dass DIE LINKE im alltäglichen Leben nicht nur als Partei der sozialen Reformen, sondern als sozialistische Partei wahrnehmbar ist. Deshalb beteiligen wir uns an Initiativen der außerparlamentarischen Bewegung, regen parlamentarische Aktivitäten an und unterbreiten Diskussions- und Mitwirkungsangebote. Wir bringen uns in den Meinungsbildungsprozess unserer Landespartei ein und streiten für deren antikapitalistisches Profil.

Aktuell
3. September 2015

DIE LINKE. NRW bleibt beim OXI zum dritten Memorandum

Die Erpressung durch Wolfgang Schäuble und die deutsche Bundesregierung hat gewirkt. Der Widerstand gegen diese Politik der griechischen Regierung unter Alexis Tsipras, dem Vorsitzenden der Syriza Partei, ist aufgebrochen worden. Nun geht der Ausverkauf mit dem dritten Memorandum unter Tsipras verstärkt weiter. Leidtragende werden diejenigen sein, die schon in den letzten Jahren unter der fatalen Kürzungs- und Sozialabbaupolitik der Troika gelitten haben. Mehr...

 
27. März 2015

Erklärung zur Landesbasiskonferenz am 21. März

Die Antikapitalistische Linke MV ist mit mehreren GenossInnen auf der Landesbasiskonferenz am 21.03.2015 vertreten gewesen. Hauptthema dort war die Kommunikation in der Partei aber es wurde auch über Parteientwicklung gesprochen. Die angekündigte Auswertung einer Mitgliederbefragung zur Kommunikation fiel leider aus, da nur wenige GenossInnen sich an dieser beteiligten. Die Ursachen sollten in den Strukturen unserer Landespartei hinterfragt werden. Mehr...

 
23. Oktober 2014

Solidarität mit dem Kampf der GDL

Die Antikapitalistische LINKE (AKL) Mecklenburg-Vorpommern solidarisiert sich mit dem Vorhaben der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn AG eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Deren tariflichen Ziele einer deutlichen Erhöhung der Entgelte und einer Verkürzung der Arbeitszeit sind wichtige Forderungen, die auch für andere Branchen eine herausragende Bedeutung haben. Sinkende Realeinkommen und immer höhere Arbeitsbelastungen, gehören zum Arbeitsalltag für immer mehr Beschäftigte. Mehr...

 
6. September 2014 Wolfgang von Stein

„Meinst du, die Russen wollen Krieg?“

… fragte, eingedenk der Millionen Opfer der Sowjetunion bei der Niederschlagung des deutschen Faschismus und dessen Vasallen, der sowjetische Dichter Jewgeni Jewtuschenko zur Zeit des Kalten Krieges. Am vermeintlichen Ende des Kalten Krieges fanden, um die Zustimmung der Regierung in Moskau zur deutschen Einheit zu erlangen, die 2 plus 4-Gespräche statt. Eine wesentliche Zusage des Westens an Michail Gorbatschow war dabei, dass die NATO sich nicht ostwärts ausdehnen werde. Mehr...

 
3. September 2014 Wilfried Schubert

„Der Präsident ein Brandstifter“

Seine Rede am Weltfriedenstag eröffnete der Bundespräsident mit den Worten: „Heute vor 75 Jahrenbegann hier auf der Westerplatte der Zweite Weltkrieg …“. Nein, es begann nicht einfach der Zweite Weltkrieg. Tatsächlich beschoss das faschistische Marineschiff „Schleswig-Holstein“ den polnischen Militärposten, gleichzeitig bombardierte die Luftwaffe Polen. Die faschistische Wehrmacht hat auf Hitlers Befehl („seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen“) Polen und später die Sowjetunion überfallen und so diese schreckliche Katastrophe ausgelöst. So geht Gauck auch mit dem Krieg in der Ukraine um. Er behauptet: „Nach dem Fall der Mauer hatten die EU, die NATO und die Gruppe der großen Industrienationen jeweils besondere Beziehungen zu Russland entwickelt. Die Partnerschaft ist von Russland de facto aufgekündigt worden.“ Eigentlich müsste der einstige Pastor das achte Gebot befolgen, das da lautet: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden, wider deinen nächsten.“ Die “Partnerschaft“ haben die EU und NATO mit der Osterweiterung der NATO und der Installierung der Raketenschilde in Polen und Tschechien beendet. Jetzt sollen noch 10.000 Mann schnelle Eingreiftruppe dazukommen. Wenn der Bundespräsident sagt:“ Wir werden Politik, Wirtschaft und Verteidigungsbereitschaft den neuen Umständen anpassen“ bedeutet das im Klartext, Deutschland will nicht Frieden, sondern Konfrontation.  Mehr...

 

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Termine der Landesarbeitsgemeinschaft

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