Die stellvertretende Landesvorsitzende und umweltpolitische Sprecherin der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern,Dr.Mignon Schwenke, erklärt zum Klimagipfel in Kopenhagen:
„In Kopenhagen verhandeln die Vertreter der Staaten über nichts weniger, als die Zukunft der Erde. Wenn morgen zahlreiche Regierungschefs anreisen, kommt es darauf an, Nägel mit Köpfen zu machen. Lippenbekenntnisse zur Notwendigkeit von konkreten hochgesteckten Zielen, müssen der Vergangenheit angehören. Die Entwicklungsländer brauchen Hilfe, um mit den Folgen des Klimawandels fertig werden zu können, und die Industrieländer des Nordens müssen bei den Einsparzielen von Treibhausgasemissionen in Vorleistung gehen. Mecklenburg-Vorpommern muss seiner Verantwortung gerecht werden und endlich mit dem Gerede von einem „Energiemix einschließlich der Verbrennung von Kohle“ aufhören. Wir brauchen das Steinkohlekraftwerk in Lubmin nicht. Für Dong energy ist nun auch der letzte Rettungsanker, den Plänen ein leicht grünes Mäntelchen umzuhängen, verloren gegangen. Die EU hat die Förderung einer Pilotanlage zur CO2-Abscheidung am Standort nicht bewilligt. Das unsägliche Projekt hat bereits viel Geld verschlungen, das wesentlich besser für den Ausbau erneuerbarer Energien genutzt worden wäre. Die Kommunen könnten ebenfalls Unterstützung des Landes gebrauchen bei der Erstellung eigener Klimaschutzkonzepte. Handlungsmöglichkeiten und –notwendigkeiten für die Landesregierung gibt es viele. Es wird Zeit, dass sie diese wahrnimmt.“