"Wir bleiben bei unserem Anliegen, den Mitgliedern der Partei DIE LINKE einen alternativen Abstimmungstext vorzulegen.", erklärte der ehemalige Landesvorsitzende der Partei in Mecklenburg-Vorpommern und Miteinreicher für eine alternative Mitgliederbefragung, Peter Ritter.
Gestern hatte der geschäftsführende Parteivorstand formal die Durchführung
eines Mitgliederentscheides bestätigt, in dem lediglich die Möglichkeit
vorgesehen ist, im Block über die Ausgestaltung der Führungsspitze der Partei
abzustimmen.
"Diese Art der Fragestellung sorgt weiter für Unverständnis und Unruhe an
der Parteibasis. Wir bedauern ausdrücklich, dass es nicht möglich sein soll,
beide Initativen zusammen zu führen.", so Ritter.
Der Zuspruch für die Forderung nach Einzelabstinmmung ist groß. Nach dem
Start der Initiative am Sonntagnachmittag haben sich bereits über 600
Genossinnen und Genossen mit em Wunsch gemeldet, den Alternativvorschlag zu
unterstützen.
"Diese Zahl verstehen wir als Aufforderung an unserer Kampagne
festzuhalten. Wir sind davon überzeugt, die notwendigen 5000 Unterschriften für eine
alternative Mitgliederentscheidung zusammen zu bekommen.", so Ritter
abschließend.