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29. Juni 2010 Pressemeldungen, Landesverband, Steffen Bockhahn

Sixt droht mit Standort-Schließung bei Gründung eines Betriebsrates

Der Skandal um Sixt in Rostock droht zu eskalieren. Zunächst wurden Mitarbeiter entlassen, die sich im Unternehmen wohl für die Bildung eines Betriebsrates stark gemacht hatten. Steffen Bockhahn, Landesvorsitzender der Linken in M-V, traf sich zu einem Gespräch mit der Geschäftsführerin. Sie hatte zuvor in der Presse deutlich gemacht, dass Sixt keine Betriebsräte verhindere. Die lokale Presse berichtete von diesem Treffen, dass ein wichtiges Ergebnis vorzuweisen hatte: Der Standort werde nicht geschlossen, auch wenn ein Betriebsrat gebildet werden sollte. Der Unternehmenssitz in Rostock sei sicher und keineswegs gefährdet.

Die Presseerklärung von Sixt im Wortlaut

Steffen Bockhahn kritisiert das Verhalten des Unternehmens: "Das Verhalten von Sixt wirkt erpresserisch: Bilden die Angestellten einen Betriebsrat, wird erneut die Standort-Entscheidung in Frage gestellt. Wie viel hat ein Unternehmen zu verheimlichen, wenn es unter allen Umständen Betriebsräte verhindert? Die Geschäftsführung hatte behauptet, Sixt übernehme Verantwortung für die Region und für die Menschen vor Ort. Die Drohung den Standort zu schließen und menschliche Existenzen zu gefährden, ist unverantwortlich."