Steffen Bockhahn, Landesvorsitzender der Linken in Mecklenburg-Vorpommern, kommentiert die Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Kluft zwischen Reich und Arm:
"Selbst das DIW erkennt, die Bundesregierung verschärft mit ihrem unsozialen Sparpaket die Kluft zwischen Arm und Reich. Schwarz-Gelb füllt weiter die Taschen der Reichen und lässt die Armen immer ärmer werden, während die Verursacher der Krise verschont bleiben. Verlierer dieser Politik ist auch die Mittelschicht, die zum Opfer ungerechter Lohnpolitik wurde und weiter schrumpft. Das DIW spricht hier von Lohndumping, Statuspanik und Zukunftsangst. Doch wer schultert nun die Folgen der Krise? Die Bundesregierung lässt das Volk die Zeche zahlen, statt Spekulanten, Banken und Großverdiener zur Kasse zu bitten. DIE LINKE fordert die Erhöhung des Spitzensteuersatzes, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und eine Börsenumsatzsteuer. Auch für die Finanzkrise des Staates gilt das Grundgesetz, Artikel 14: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."