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1. Juli 2010 Pressemeldungen, Steffen Bockhahn

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Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Schwesig, erklärte im Anschluss an die Wahl des Bundespräsidenten, DIE LINKE sei verantwortlich für das Scheitern des rot-grünen Kandidaten. DIE LINKE sei Schuld an der Wahl von Christian Wulff. Der Landesvorsitzende der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied der 14. Bundesversammlung, Steffen Bockhahn, kommentiert:

"Die SPD hat beschlossen keinen ernst gemeinten Kandiaten zur Wahl zu
stellen, sondern schwarz-gelb auf der einen und DIE LINKE auf der anderen
Seite vorzuführen. Sie hat nie ernsthaft an einen Sieg ihres Kandidaten
glauben können. Joachim Gauck hat von der LINKEN genauso viele Stimmen
bekommen, wie Oskar Lafontaine von der SPD bekommen hätte.
Auch eine Präsidentenwahl ist eine Frage von Prinzipien. Mein Prinzip ist
es, niemanden zum Präsidenten zu wählen, der den Hitlerfaschismus und die
DDR gleichsetzt, die Oder-Neiße-Friedensgrenze in Zweifel zieht und
Kriegseinsätze der Bundeswehr begrüßt.
CDU, CSU und FDP haben gestern keinen Grund zum Jubeln gehabt. Sie sind
zerstritten und handlungsunfähig. Darauf sollte Frau Schwesig hinweisen,
statt die Beleidigte zu geben.
Im Übrigen hätten alle Stimmen der LINKEN nicht gereicht, um die Wahl von
Wulff zu verhindern."