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3. Juni 2009 Pressemeldungen, Aus dem Bundestag, Peter Ritter

CDU-Abgeordneter Adam stimmt gegen Beseitigung von Rentenunrecht in

Der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. M-V, Peter Ritter, erklärt:

Ulrich Adam(CDU) und Dirk Manzewski (SPD) haben, wie die Mehrheit der Abgeordneten von CDU, SPD, FDP und GRÜNEN, am 28. Mai im Bundestag gegen 17 Anträge gestimmt, mit denen DIE LINKE das vereinigungsbedingte Rentenunrecht für viele ostdeutschen Senioren beseitigen wollte.

Krankenschwestern, Beschäftigte bei Post und Bahn, Geschiedene oder Familienangehörige, die in Familienbetrieben halfen und viele andere sind von Ungerechtigkeiten betroffen, die bei der Rentenüberleitung Ost entstanden sind. Zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung haben ostdeutsche Rentner immer noch unter falschen Entscheidungen zu leiden, die unsensible Bürokraten irgendwann getroffen haben, ohne die wirkliche Situation zu kennen. DIE LINKE wollte den Abgeordneten mit 17 Anträgen eine Brücke bauen. Wer nichts für Polizisten tun wollte oder für ehemalige Beschäftigte der Parteien, etwa der CDU, konnte zugunsten der Geschiedenen oder Lehrer stimmen.

Den Antrag der LINKEN zur Rentenangleichung hat die Mehrheit im Bundestag vor Monaten ebenso abgelehnt wie nun das Antragspaket zur Beseitigung des Rentenunrechts. Bald ist Bundestagswahl und die Menschen sollten genau hinschauen, wer etwas für ihre Interessen getan hat, rät Peter Ritter, Direktkandidat im Bundestagswahlkreis 16, Greifswald, Ostvorpommern und Demmin. 

Den ostdeutschen Rentnern bleibt nur eine Wahl: alle Stimmen für DIE LINKE, damit sie die anderen zwingen kann, endlich die überfällige Ostangleichung der Renten vorzunehmen und alle Ungerechtigkeiten bei der Rentenüberleitung zu beseitigen. Die Betroffenen, ob geschiedene Frauen, Beschäftigte des Gesundheitswesens, Balletttänzerinnen, Angehörige von Post und Bahn, Professoren, Ingenieure oder Lehrer können nicht länger warten. Ihre Zeit läuft ab. Fast 20 Jahre nach der Wiedervereinigung muss die Lebensleistung der Ostdeutschen bei der Rente endlich voll anerkannt werden.